Isola d'Elba

Die Perle des Tyrrhenischen Meeres

Die Insel Elba hat eine Gesamtoberfläche von 223,5 km² und liegt in einer Entfernung von etwa 5 Seemeilen vor der italienischen Küste, dem Vorgebirge von Piombino, und ist etwa 27 Seemeilen von der Insel Korsika entfernt. Die aus kristallinen Gesteinen aufgebaute Insel wird von einer stark gegliederten und buchtenreichen Küste gesäumt.

Die Gesamtküstenlinie der Insel hat eine Länge von 147 km. Die größten Entfernungen in der Nord-Süd Richtung von Capo Vita nach Punta della Calamita betragen 18,2 km und in Ost-West Richtung von Capo Ortano bis Sedia di Napoleone 27,5 km. Die Insel wird von einem gut ausgebauten Straßennetz mit rund 145 km Hauptstraßen und etwa 80 km Panoramastraßen erschlossen.

 

Auch Napoleon war hier

Bis heute gilt das Interesse vieler Besucher Elbas Napoleon, der von 1814 bis 1815 hier lebte. Die beiden Villen, in denen er residierte, die Villa San Martino und die Villa dei Mulini, ermöglichen herrliche Ausblicke. Einst war es die strategische Lage, die Napoleon schätzte. Er konnte sich beobachtend auf Besucher, Gesandte oder Widersacher, die über das Meer kamen, noch vor deren Ankunft vorbereiten.

In der kurzen Zeit, in der er sich auf der Insel aufhielt, ist er überaus aktiv gewesen: Er nahm Projekte und Reformen in Angriff, die bis heute von Bedeutung sind, erhob Steuern und bewirkte eine prozentuale Beteiligung an den Erlösen aus der Eisenerzgewinnung, der Wein- und Olivenernte sowie aus dem Thunfischfang. Mit den so gewonnenen Mitteln konnte er die Infrastruktur der Insel verbessern: Er ließ das Straßennetz erweitern, ein Aquädukt von Portoferraio nach Marciana Marina errichten, die sumpfige Lacona-Ebene entwässern, abgeholzte Hügel aufforsten und ein Krankenhaus erbauen.

Er sorgte für die allgemeine Schulpflicht und begegnete so der hohen Analphabeten-Rate von 90%, führte Grundbuch und Kataster ein und ließ Brunnen- und Quellenverschmutzungen ahnden. Zusätzliche Maßnahmen erhöhten die Lebensqualität: Lebensmittel wurden kontrolliert, unsachgemäße Müll- und Fäkalienentsorgung verfolgt, importierte Tiere untersucht. Mit diesen Maßnahmen begegnete er wirksam vielerlei Gesundheitsgefahren: Skorbut, Wechselfieber, Diarrhoe, Typhus und Malaria.

Noch heute zehrt die Insel von der einstigen Anwesenheit Napoleons. Hotels tragen seinen Namen, seine Büsten werden als Souvenir verkauft. Und selbst seine Abwesenheit wird heute werbewirksam vermarktet: Ein Restaurant auf der Insel lockt mit dem Spruch "Napoleon hat nie hier gegessen."

Das Bergdorf Capoliveri

Blick auf die Bucht von Morcone

Entdecken Sie kleine Gassen

Es gibt viel Natur zu entdecken

Über den Dächern von Capoliveri

Oft sind die Straßen menschenleer


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